Was soll das Theater? Über die (künst­le­ri­sche) Frei­heit im Gefängnis

Datum
04. Juni 2026
Autor*in
Alma Jung
Redaktion
politikorange
Thema
#Gesellschaft
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Foto: Mark Schulze Steinen

Das Gefan­ge­nen­theater aufBruch” spielt alte deut­sche Klas­siker und erntet neben Applaus auch wach­senden Gegen­wind. Dann werden Projekt­gelder gekürzt. Kann so Reso­zia­li­sie­rung glücken und wieviel ist sie uns schluss­end­lich wert? Eine Repor­tage.

Ein Nach­mittag in der Jung­fern­heide: Auf einer Bühne ruft, flüs­tert und wieder­holt eine Gruppe Schau­spie­lender ihren Text. Sie proben Mann ist Mann“, einen Klas­siker von Bertolt Brecht. Sie haben ein Zelt mit allem Equip­ment und Besitz der Mitar­bei­tenden in der Nähe aufge­baut und hoffen, dass es nicht regnen wird. Das Wetter scheint ihnen wohl­ge­sonnen und als ich in der Pause noch da sitze, werde ich neugierig gefragt, wer ich bin und was ich hier mache. Wäre es eine gewöhn­liche Insze­nie­rung eines Berliner Thea­ter­hauses, würde ich vermut­lich nie hier sitzen. Denn was die Spie­lenden hier von anderen unter­scheidet, ist, dass sie für aufBruch“ spielen, ein Gefan­ge­nen­theater.

Die einzige Frau des Casts ist eine enga­gierte Schau­spie­lerin von außer­halb, der Rest der Männer hat im Gefängnis mit dem Spielen begonnen. Natür­lich war es nötig, dass auch Männer Frauen spielen. Und das ist auch schön zu sehen, wie sie dann dazu stehen“, sagt mir einer der Schau­spie­lenden, der hier Sven-Eric genannt werden will. Er ist ein ehema­liger Insasse, der dem Ensemble auch über seine Gefan­ge­nen­zeit hinaus treu blieb und nach zwei Jahren Schicht­ar­beit jetzt wieder­kommt. Sven-Eric sagt mir, dass das auch mit der Atmo­sphäre zu tun hat. Jeder kann von null auf anfangen. Es zählt nicht, was er im Leben toll gemacht, hat welche Straftat er begangen hat, sondern es zählt jetzt die Möglich­keit, mit anderen etwas zu schaffen“, meint er. Immer wieder lobend wird er über den Regis­seur, Peter, spre­chen, den er haupt­säch­lich für diese Menta­lität bei Proben verant­wort­lich sieht.

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Foto: Mark Schulze Steinen

aufBruch” gibt es schon seit über 29 Jahren. Das Gefan­ge­nen­theater ist in verschie­denen Berliner Justiz­voll­zugs­an­stalten (JVA) wie Tegel und Plöt­zensee tätig. Sie arbeiten mit Insassen im geschlos­senen und im offenen Vollzug. Auf ihrer eigenen Webseite betonen die Macher*innen von aufBruch” ihr Ziel, eine Begeg­nung zwischen Insassen und freien Menschen zu schaffen. Die Schau­spieler auf der Innen­seite“ sind unter anderen Moses, Sven-Eric und Max, mit denen ich jeweils zwischen den Proben spreche. Sie sitzen nicht mehr alle in Haft, haben aber durch ihre Zeit in der JVA ange­fangen, für aufBruch” zu spielen.

Mit neuen Rollen zum neuen Selbst­ver­ständnis

Sven-Eric sagt mir: Es wird klar, dass das, was wir da machen, eine eigene Geschichte ist. Im Gefängnis muss man auch Rollen spielen, aber nicht selbst gewählt.” Man müsse sehen, dass man kein Opfer werde, den Beamten nicht auffalle. Die Rede ist von aggres­siven Elementen”, die sich im Spiel auf eine gesunde Art ausleben lassen. Er sei sich sicher, dass viele Straf­taten durch aufBruch“ nicht begangen wurden. Sven-Eric über­legt: Es gibt bestimmt einen gewissen Teil der Beamten, die dem Ganzen positiv gegen­über einge­stellt sind, für die meisten ist es aber Zusatz­ar­beit.“ Was er meint, sind zusätz­liche Wege, Aufsichten bei Vorfüh­rungen oder Sicher­heits­vor­keh­rungen für Proben­treffen.

Den Aspekt der Begeg­nung beschreibt Sven-Eric mir auch aus seiner Sicht: Bei Publi­kums­ge­sprä­chen sind die Leute immer so: Oh, ich hätte nie gedacht, dass sie ein Straf­täter sind.’ Aber wir wollen an dem Abend ja auch nur Schau­spieler sein.” 

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Foto: Mark Schulze Steinen

Den Anfang einer Insze­nie­rung sieht Sven-Eric als kurze Hürde im Prozess, die weitere persön­liche Entwick­lungen anstößt. Er merkt an: Es sind auch alles Lern­pro­zesse. Um die 15 verschie­dene Leute kommen und man denkt sich: Das wird nie was, nie im Leben.“ Das Vertrauen käme mit der Zeit, so Sven-Eric. Weil man jeden Tag mitein­ander zu tun hat, stellt man fest: Ok, viel­leicht ist der doch ganz ok.’ Das alles funk­tio­niert nur mit Diszi­plin und wenn wir uns Mühe beim Tole­rieren geben”, bekräf­tigt er mehr­mals. Den heil­samen Charakter betont er mir gegen­über auch: “ Wenn du zu einer Therapie gehst, dreht es sich um dich zentral. Beim Theater kannst du dich freier entfalten und stößt viel­leicht auf Dinge, die ganz viel mit dir zu tun haben. Das gibt einem auch ein ganz anderes Selbst­be­wusst­sein. Am Anfang sind Leute erstmal unsi­cher, aber die, die länger dabei sind, brau­chen keine Macht­kämpfe und sind entspannt.”

aufBruch” beweist eigenes Poten­zial der Spie­lenden

Basics wie Selbst­or­ga­ni­sa­tion sind auch für meinen zweiten Inter­view­partner Max elementar. Über seinen Alltag erzählt er mir: Das Theater gibt mir einen gere­gelten Tages­ab­lauf, es macht mich wieder arbeits­fähig.“ Zu aufBruch“ meint er: Es hilft mir, meine Gedanken zu sortieren. Vorher hatte ich immer total Angst vor fremden Personen, mit denen zu reden. Aber jetzt kann ich das.” Im Kontrast zu limi­tierten Frei­zeit­op­tionen im Gefängnis sieht er aufBruch“ als Rettung für einige und als kultu­relle Berei­che­rung. Max meint: Die Leute können sich hier auch viel besser arti­ku­lieren, lernen, zu spre­chen. Sonst gibt es nur Drogen­ge­spräche und mal Sport.” 

Max’ Lächeln ist etwas gedämpft, als er mir von den Gegner*innen des Projekts erzählt: In den oberen Etagen gibt es Befür­worter und die, die denken, dass wir schon genug verhät­schelt werden.“

Ihm ist wichtig, zu betonen, die Insassen seien oft nicht mehr das, was die Justiz­voll­zugs­an­ge­stellten zu Beginn in ihnen sähen. Wir werden immer verur­teilt, durch­sucht. Aber das wir etwas im Leben hinkriegen, das können sie nicht damit verein­baren”, sagt er. In der künst­le­ri­schen Arbeit sieht Max auch einen Zuge­winn für den guten Ruf der JVA Tegel. 

Spiel­freude als Kanal für ange­staute Wut

Anders als Max oder Sven-Eric hat Moses schon als Jugend­li­cher bei aufBruch“ mitge­spielt. Das erste Mal war ich 15 Jahre alt, da saß ich noch im Jugend­knast“, meint er. Klas­sen­feind hätten sie damals gespielt. Wir sind danach auch besser mitein­ander und allen Menschen umge­gangen“, berichtet er mir von den Auswir­kungen nach drei­mo­na­tigen Proben. Hier lasse er die Wut raus, die sich im Vollzug anstaut. Er glaubt nicht an Reso­zia­li­sie­rung in Berliner Gefäng­nissen und sagt auf Nach­frage: Zu wenig Personal. Ist alles nur mehr Schein als sein.” 

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Foto: Mark Schulze Steinen

Moses erzählt, er selbst würde gern arbeiten, er sei gebür­tiger Berliner und habe hier seinen Schul­ab­schluss gemacht. Doch die Arbeits­er­laubnis fehle ihm wegen seines Gefäng­nis­auf­ent­haltes. Im Laufe des Gesprächs gesti­ku­liert Moses verständ­nislos und beschreibt: Auf Dauer geht man daran kaputt. Ich habe mich so sehr bemüht, in den offenen Vollzug zu kommen.” Kann ein solches Projekt also zur Reso­zia­li­sie­rung beitragen und warum stößt es auf teils starken Wider­stand?

Ein Angebot mit Wirkung und Wider­stand

Im Gespräch erklärt mir der Leiter der JVA Tegel, Martin Riemer, das Theater sei auch aus seiner Sicht sinn­stif­tend und baue eine Hilfs­brücke des Vertrauens in andere Menschen. Menschen von außer­halb” würde beispiels­weise von Beginn an mehr vertraut als Justiz­voll­zugs­an­ge­stellten im Gefäng­nis­alltag, auch, weil die Crew des Thea­ters nicht dieselben Verpflich­tungen und Verant­wor­tungen für die Insassen trägt. Er betont mehr­mals: Es liegt eben nicht in unserem Inter­esse, dass die Gefan­genen nach­mit­tags vor der Glotze hängen.“ Durch aufBruch“ sei es möglich, dass die Spie­lenden ihre freie Zeit sinn­voll nutzen. 

Mit Martin Riemer spreche ich auch über Kritik an aufBruch“ und frage ihn, woher diese kommt. Riemer meint, das komme größ­ten­teils durch gene­relles Infra­ge­stellen der Haft­be­din­gungen. Unver­ständnis darüber, dass die JVA Tegel beispiels­weise als erste JVA ihren Gefan­genen ein Fern­stu­dium ermög­lichte oder darüber, dass Ausbil­dungen finan­ziert werden. 

Kürzungen und Kritik am Projekt erschweren die Arbeit von aufBruch”

Eben diese Frei­heiten des Projekts werden und wurden aller­dings durch Kürzungen des Senats in den vergan­genen zwei Jahren ein Stück weit gefährdet. 

Die Finan­zie­rung von zusätz­li­chen kultu­rellen Ange­boten wie aufBruch” an Gefäng­nissen steht gerade in Zeiten von Kürzungs­be­darf auf wacke­ligen Beinen. Diese Kürzungen impli­zieren dabei auch immer, dass anderes momentan wich­tiger ist und gekürzt wird dort, wo man Geld mit dem kleinsten Schaden wegnehmen kann. Dass aufBruch“ bei dieser Abwä­gung zumin­dest teil­weise eher in den optio­nalen als den system­re­le­vanten Topf einsor­tiert wurde, ist unter den Arti­keln und Videos über das Projekt Inhalt der Kontro­verse. Das hängt auch damit zusammen, was wir von Gefäng­nissen erwarten und welche Leis­tungen wir Insassen zuge­stehen. Sind sie reine Zentralen der Vergel­tung und wort­wört­li­cher Haft­strafe, dann scheinen zusätz­liche Ange­bote unnötig. Auch die Argu­mente oder Vorbe­halte anderer gegen aufBruch”, die mir Moses schil­dert, haben alle eins gemeinsam: Sie halten das Theater für über­flüssig und die Gefan­genen für verwöhnt. Ein Unge­rech­tig­keits­emp­finden, wie es auch Martin Riemer mit dem Beispiel der Lehr­an­ge­bote skiz­zierte. Kosten­freier Zugang zu Bildung ist dann Gegen­stand einer Neid­de­batte. Oft schließt unser Empfinden von Gerech­tig­keit scheinbar außerdem das Leid derer ein, die zuerst für Leid gesorgt haben. Wir wollen, dass Schul­dige für etwas büßen und nicht nur“ Sozi­al­stunden leisten. Wenden wir uns Haft­an­stalten aber mit einem anderen Blick zu, sollen sie vor allem eines: Reso­zia­li­sie­rung schaffen.

Warum sich Inves­ti­tionen in Reso­zia­li­sie­rung lohnen

Laut dem Sach­stands­be­richt der wissen­schaft­li­chen Dienste des deut­schen Bundes­tags ist der wich­tigste Zweck einer Strafe nach heutigem Verständnis, Täter davon abzu­halten, erneut straf­fällig zu werden”. Im Zuge dessen beruft sich der Bericht auch auf das Recht auf Reso­zia­li­sie­rung”, das bereits aus Artikel 1 und 2 des Grund­ge­setzes folge. Diese Reso­zia­li­sie­rung benö­tigt dann natür­lich entspre­chende finan­zi­elle Mittel, aber auf lange Sicht soll sie auch unsere Gesell­schaft schützen. Ohne Zukunfts­per­spek­tive ist ein Rück­fall in die Krimi­na­lität wahr­schein­li­cher, so der Gedanke. Und auch schritt­weise Öffnungen der Gefäng­nis­strafe sind Teil der Reso­zia­li­sie­rungs­maß­nahmen. Dabei trennt man zwischen offenem und geschlos­senem Vollzug. Äußer­lich unter­scheidet sich der offene Vollzug vom geschlos­senen Vollzug im Wesent­li­chen dadurch, dass er über keine oder nur vermin­derte Vorkeh­rungen gegen die Flucht von Gefan­genen verfügt. Er ermög­licht ihnen, Arbeit und sozialen Bezie­hungen sowie fami­liären Verpflich­tungen nach­zu­gehen und soll eine Brücke zum Leben nach dem Vollzug schaffen. Monetär betrachtet sei der geschlos­sene Vollzug die teuerste Form des Justiz­voll­zugs, sagt mir Martin Riemer. Laut einem Bericht der Tages­schau soll jeder Häft­ling den deut­schen Staat 200 Euro pro Tag kosten. 

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Foto: Mark Schulze Steinen

Die Gefäng­nisse sind mit ihrer Gesamt­heit an Kontroll­me­cha­nismen eine große Inves­ti­tion. Und das mit einer Rück­fall­quote von 46 Prozent nach nur drei Jahren Haft und 66 Prozent nach 12 Jahren. Während­dessen konnte eine Studie der Bertels­mann-Stif­tung von 2016 erst­mals für Deutsch­land einen Zusam­men­hang zwischen unzu­rei­chender Bildung in Form fehlender Haupt­schul­ab­schlüsse und Krimi­na­lität zeigen. Dass Bildung und kultu­relle Ange­bote zur Entfal­tung der Persön­lich­keit wichtig sind, findet auch Martin Riemer. Er betont aber auch, dass staat­liche Ressourcen begrenzt seien und die Art des Einsatzes wichtig sei. Gleich­zeitig sehe er rele­vante quali­ta­tive Verän­de­rungen im Vollzug ohne Geld­zu­wachs als unrea­lis­tisch. Er meint: Natür­lich wären klei­nere Anstalten hilf­reich und auch ich hätte sicher Ideen, was man mit mehr Geld machen könnte, aber mit den gege­benen Mitteln ist das nicht möglich.“

Je länger Gefan­gene also ohne Frei­heiten und Reso­zia­li­sie­rung in Haft sind, desto mehr Kosten entstehen dem Senat. Eine Inves­ti­tion in die Bildung und Reso­zia­li­sie­rung durch diverse Ange­bote wäre also auch eine Möglich­keit, lang­fristig durch weniger geschlos­senen Vollzug mehr Geld im Etat zu behalten. Voraus­ge­setzt wäre hier, dass die Maßnahmen auch ihren Zweck erfüllen. 

Vorsichtig opti­mis­ti­sche” Aussichten und will­kom­mene Spenden: Trotz Einschrän­kung geht aufBruch” weiter

In unserem Gespräch betont Moses ähnlich wie meine anderen Inter­view­partner: Bei aufBruch sehe ich ein Ergebnis von Arbeit und es ist ein biss­chen Therapie. Man macht sich am Ende zuhause Gedanken, auch über sich selbst. Ich hoffe inständig, dass die Politik nach­denkt und aufstockt, statt zu kürzen.” Moses erklärt aufBruch” auch als Ort, an dem viele Gefan­gene aufblühen, als Ort der Selbst­fin­dung und als Anker auch im Leben von Ehema­ligen. 

Ich bin mir unsi­cher, ob die Schön­heit eines Spiels Gegner*innen des Projekts über­zeugen kann. Aber ich denke, dass es ein anderer Aspekt vermag. Max, Moses, Sven-Eric und alle anderen arbei­teten eigen­ständig an sich selbst und ihrer Emoti­ons­re­gu­la­tion, deren Fehlen sie unter anderem ins Gefängnis brachte. Ökono­misch gedacht ein Win-Win: Sie werden mit Diszi­plin, Moti­va­tion und Erfolgs­er­leb­nissen für den Arbeits­markt fit gemacht, ohne dass sie Arbeit als sinnlos und stumpf in Erin­ne­rung behalten und ablehnen. Sie sparen dem Staat bei Erfolg poten­zi­elles Geld für eine weitere Haft und bieten sich bei Zuschauer*innengesprächen für einen Austausch an. Das bietet eine für Außen­ste­hende einma­lige Möglich­keit, über­haupt mit Häft­lingen in Kontakt zu kommen. Erwähnt bliebe: Selbst als pessimistische*r Gegner*in der Ausgaben kann man sich am Ende immer noch auf ein deut­lich preis­wertes und beein­dru­ckendes Thea­ter­er­lebnis freuen.

Für 2026 schreiben die Verant­wort­li­chen von aufBruch” unter dem Reiter Stand der Dinge”, der Senat habe das Budget glück­li­cher­weise nicht weiter geschmä­lert“, hinzu kämen bereits bestä­tigte Mittel aus dem Haupt­stadt­kul­tur­fonds für ihre Jung­fern­hei­de­pro­duk­tion. Ange­sichts dessen seien sie vorsichtig opti­mis­tisch“, bei gleich­blei­benden Besucher*innenzahlen und Einnahmen auch das kommende Jahr schadlos zu über­stehen.

Martin Riemer sagt, er wünsche sich ein weiteres Bestehen des Projektes und die Verant­wort­li­chen seien bisher auch immer kreativ an Unter­stüt­zung gekommen. Trotzdem sind Spenden seit der letzten Strei­chungen mehr als will­kommen. Moses lernte aufBruch“ im Jugend­knast“ kennen, während andere Kinder nicht mehr die Möglich­keit dazu haben, weil die Mittel fehlen. So fehlt poten­ziell eine zusätz­liche Chance für Reso­zia­li­sie­rung. Denn gerade wer als Jugendliche*r straf­fällig wurde, hat eine höhere Rück­fall­quote als andere Erwach­sene.


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